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Archiv der Kategorie 'Allgemein'

odraday VI

Montag | 01:05:17 | 18:00
odraday VI – Sechs Jahre Lesecafé im Kompott

into israel

08:03:17 – 06:05:17
Into Israel – so klingt das junge Israel
Veranstaltungen im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur

Am Mittwoch, den 8. März, starten wir mit Jonas Engelmann in die Veranstaltungsreihe zur jüdischen Popkultur, die im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur Chemnitz stattfindet. Engelmann wird in seinem Vortrag verborgene Spuren jüdischer Erfahrung in Popkultur und Literatur aufdecken. Der testcard Herausgeber zeigt dabei anhand einer Fülle von Beispielen auf, wie spezifische jüdische Erfahrungen, wie Ausgrenzung und Fremd-Sein, in die Kunst- und Kulturgeschichte Eingang gefunden haben und wie fundamental sie diese beeinflusst haben.

Am Donnerstag wird jüdische Popkultur aus Israel hörbar: Ori, der aus Jerusalem stammt, wird im Lokomov (!) eine Mischung aus Ambient, RnB und Electronica erklingen lassen. Seine Stimme verschmilzt alles organisch miteinander zu einem anrührenden Klamgkosmos, der zerbrechlich zart wirkt und doch getragen wird von bassigen Tiefen und in der elektronischen Synthese seinen Zusammenhalt findet.

Fortgesetzt wird die Reihen mit den Purim-Festspielen, welche am 11. März um 23:00 Uhr im AJZ (!) zu erleben sein werden. Das jüdische Purimfest feiert die Rettung der persischen Juden aus tödlicher Gefahr. Purim bietet die weltoffene und hedonistische Antwort auf die frommen und​ ​orthodoxen Assoziationen mit dem Judentum: Ein gigantisches Fest bei dem alle​ ​Grenzen überwunden werden und jeder willkommen ist! Wir laden euch ein zu diesem Fest mit den besten israelischen DJs Berlins. Maskenball, Kostümparty, Karneval, Possenspiel: verkleidet euch! Lasst euch vor Ort schminken. Zieht eure verrücktesten Fetzen aus dem Schrank, dass sich euer Kummer in Freude kehre. Mit Live-Sets von: Danny Kotz (Made In Concerate) ( Analog-Acid/Techno), Rocky B-The Tropikal Camel(Shouka/Arabstazy) (Tribal/House/Arabic/Bass) und Dj-Sets von: Lt. Dan(Freaktion) House/Disco/Groove, Words (Futurism) Techno/ Acid/Bass uvm.

Am 18. März ist in der Zukunft (nebenan!) ein Konzert von LFNT & Bannerman zu erleben. LFNT wurde 2012 von Sänger Ran Nir in Tel Aviv gegründet. Die Band macht rockigen Psychedelic-Folk, hat bereits zwei Alben in Israel veröffentlicht und arbeitet in Berlin nun an ihrem dritten Album. Bannerman wird akustische mystische Gitarren klingen lassen und den Groove beschwören.

Der späte Abschluss der Reihe ist am 6. Mai dann wieder im Lesecafé Odradek zu erleben. Dann wird Tel Avivs Lo-Fi-Expressionist Ryskinder eine verschrobene Art von Rock, basierend auf geloopten Beats und Gitarrenriffs, die er mit seinem Sampler einspielt, kreieren. Dazu singt er schrullig auf Hebräisch über Politik und Liebe. Seine Live-Shows fusionieren Psychedelic, Hip Hop und Rock und sind zum Teil improvisiert.

Eine kooperative Veranstaltungsreihe des Lesecafé ODRADEK (feat. Lokomov, AJZ & Zukunft) im Rahmen der 26. Tage der jüdischen Kultur Chemnitz gefördert durch die Stadt Chemnitz.

chemnitzer naziszene

Mittwoch | 01:03:17 | 19:00 (um eine Woche verschoben!)
Vom Birnensalat auf Instagram:
Die Chemnitzer Naziszene im Wandel der Zeit

In Chemnitz gibt es viele Nazis. Das ist schon seit den 90er Jahren so und zeigt sich auch im Stadtbild. Naziaufkleber und Menschen in Thor Steinar Klamotten gehören hier zur Normalität.

Aber was steckt eigentlich dahinter? Wie organisiert sich die Chemnitzer Nazi-Szene und wie hat sie sich in den letzten Jahren gewandelt, um immer noch so groß zu sein? Welche Akteure spielen dabei eine wesentliche Rolle? Auf diese und weitere Fragen will dieser Vortrag eingehen und etwas Klarheit in die undurchsichtige Chemnitzer Naziszene bringen.

Eine Veranstaltung von und mit dem freundlichen Partykollektiv „Rave for Humanity“.

spree hotel

Donnerstag | 09:02:17 | 19:00
»Spree Hotel«
Dokumentarfilm präsentiert vom Bündnis Chemnitz Nazifrei

Das Spree Hotel ist ein ehemaliges vier-Sterne-Hotel in Bautzen, einer Stadt in Deutschlands rechtester Region. Es wurde zu einer Unterkunft für Asylsuchende umstrukturiert. Das Schild „Rezeption“ hängt noch im Foyer, dahinter Überwachungskameras und um das Gebäude herum ein großer Zaun. Ein Mikrokosmos, der in seinen guten sowie seinen schlechten Eigenschaften an ein lebendiges Dorf erinnert, in dem der ehemalige Hotelier Peter Rausch, die Sozialarbeiter Steffen, Uwe und Firas sowie die Geflüchteten zusammenleben.

So das äthiopisch-eritreische Paar Ykram und Abrha, die seit sieben Monaten im Spree Hotel untergebracht sind. Oder Rami aus Syrien, der seit zehn Monaten da ist. Ahmed, ein junger Iraker, lebt schon seit über elf Monaten dort. Zarema aus Inguschetien ist mit ihren fünf Kindern nun auch seit neun Monaten im Spree Hotel, und Mustafa, ein Palästinenser aus Syrien, der bald seine Anerkennung bekommt.

Die flimmernde Sommerhitze unterstreicht ein Gefühl des ewigen Wartens und spiegelt das schleichende unbehagliche Gefühl „der Ruhe vor dem Sturm“ wider. Über ein Jahr später wollen wir mit euch diesen Film schauen und danach darüber ins Gespräch kommen. Ladet FreundInnen ein und kommt vorbei. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf euch!



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